[Rezension] Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe

[Rezension] Mate – Die unzumutbare Unmöglichkeit von Liebe

September 22, 2026 Aus Von Viktoria162003

Inhalt

Klappentext:Serena Paris ist die Einzige ihrer Art: Als erste Mensch-Werwolf-Hybride der Geschichte steht sie im Kreuzfeuer des Konflikts zwischen den Wölfen, Vampiren und Menschen. Bald ist ihr eine ganze Horde blutrünstiger Feinde auf den Fersen, und ihr bleibt nur ein einziger Verbündeter – mit dem sie jedoch eine mehr als schwierige Beziehung hat: Alpha-Werwolf Koen hat in ihr seine Gefährtin erkannt. Ohne dass Serena diese Bindung erwidern würde … Doch als die Rätsel ihrer Herkunft sie einzuholen drohen, steht allein Koen zwischen ihr und einer tödlichen Katastrophe.

Meine Meinung

Ich habe mich nach dem ersten Band und den Spoilern dazu wirklich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut. Die Autorin ist mir ja mittlerweile auch bekannt und ihr Schreibstil gefällt mir immer noch wahnsinnig gut.
Geschildert wird die Geschichte aus der Perspektive von Serena und Koen.

Serena ist nun eine Mischung aus Mensch und Wolf, was bisher mehr als selten ist. Anders als im ersten Band startet die Geschichte allerdings etwas anders, denn zwischen dem Spoiler und dem Start dieses Buches ist ein wenig Zeit vergangen und Serena steckt bereits in einer ziemlich misslichen Lage.

Gut daran ist, dass die Liebesgeschichte direkt startet – auch wenn irgendwie nicht gleich die romantische Stimmung aufkommt oder direkt die Funken fliegen.

Serena steckt hier mit ihrer Bekanntmachung – ich nenne es jetzt einfach mal, dass sie ein Wolf-Mensch-Mischling ist – ziemlich in der Klemme. Denn durch das Bekanntwerden ihres Wesens ist sie ins Visier von Personen geraten, die sie gerne beiseiteschaffen würden.

Hier kommt Koen ins Spiel, denn er hat die große Aufgabe, sie zu beschützen. Anfangs konnte ich nicht so recht verstehen, warum er bei der Gefährten-Sache nicht voll dabei ist – dürfte es doch oberflächlich betrachtet eigentlich nicht wirklich etwas geben, das zwischen ihnen steht.

Aber er sträubt sich. Auf der einen Seite fand ich das sehr romantisch und prickelnd und auch spannend, auf der anderen fand ich es … ja nicht mal nervend. Ich fand es einfach cool.

 

„Ihr Lachen richtet seine Atome neu aus“ – Mate Seite 198

 

Ich mochte auch die einzelnen Momente wie Eifersucht oder bestimmte Ängste richtig gerne. Gerade diese kleinen Dinge haben die Beziehung zwischen den beiden für mich sehr schön gemacht.

Im weiteren Verlauf des Buches kommen zu Serenas Problemen immer wieder neue hinzu, während andere verschwinden oder sich verändern. Dadurch wird es eigentlich nie langweilig und es passiert ständig irgendetwas.
Schön finde ich ebenfalls die Charaktere. Wie auch im ersten Band mag ich es einfach, dass die Charaktere authentisch und echt wirken.

Serena ist nicht ganz so frech oder sarkastisch wie ihre Vampirfreundin. Trotzdem hat sie ein gutes Selbstvertrauen und ich mochte sie sehr gerne.

Koen unterscheidet sich auch sehr von seinem Wolfs-Kumpel. Er ist eher ein großer Klotz – nett anzusehen, aber ziemlich unnahbar. Das ändert sich im Laufe der Geschichte allerdings ein wenig und genau diese Entwicklung hat mir gut gefallen.
Auch die Nebencharaktere sind wieder wirklich gelungen und haben meiner Meinung nach durchaus das Potenzial, irgendwann ihre eigene Geschichte zu bekommen. Und ganz ehrlich: Ich würde sie tatsächlich gerne lesen.

Ein Thema war für mich allerdings ganz nett, hat mich auf Dauer aber etwas genervt. Die beiden „sexen“ sich gefühlt die ganze Zeit an, was ja grundsätzlich ganz nett ist. Aber dieses Thema, dass Serena quasi dauernd scharf ist, war mir irgendwann einfach zu viel.

Hot – ja, gerne darf es sein. Aber wenn sich das dann seitenlang zieht, nervt es mich irgendwann doch ein bisschen.  Ich hätte mir hier teilweise gewünscht, dass dafür etwas weniger Seiten verwendet werden und die Geschichte an anderer Stelle noch ein bisschen mehr Raum bekommt.

Zum Ende hin spitzt sich natürlich wieder alles zu, wird aber auch wieder aufgelöst und wir bekommen ein wunderschönes Happy End.

Fazit

Ein toller zweiter Band, und zu gerne hätte ich noch ein paar weitere Bände, in denen vielleicht die Nebencharaktere die Hauptrolle spielen.

Mate ist spannend, romantisch und hat supertolle Charaktere. Besonders die Entwicklung zwischen Serena und Koen und wie die beiden sich langsam näherkommen, hat mir richtig gut gefallen.  Lediglich das Thema, dass Serena gefühlt ständig „dauerscharf“ ist, war mir auf Dauer einfach etwas zu viel. Hier hätte ich mir gewünscht, dass dieses Thema etwas weniger Raum einnimmt.

Trotzdem habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und hatte wieder viel Spaß mit der Geschichte.
Von mir gibt es 4 Sterne.

 

4 von 5

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