[Rezension] Die Zodiac-Saga, Band 2

Jupiter hat einen Weg zurück nach Hause gefunden. Doch sie erkennt zu spät, dass sie einen Fehler gemacht und damit ihre Freunde in Gefahr gebracht hat. Sie muss zurück nach Zodiac, um sie zu retten. Dort angekommen, wird sie allerdings selbst zur Gejagten.
Während der Konflikt zwischen den vier Herrscherhäusern weiter eskaliert, müssen Jupiter und Nox außerdem getrennte Wege gehen.

Nach Band 1 war ich natürlich neugierig, wie es weitergeht. Und tatsächlich hat mir Band 2 besser gefallen als der erste Band.
Was mir besonders gut gefallen hat, waren die verschiedenen Perspektiven. Durch Jupiter, Nox, Eryx und Cyan bekommt man einen ganz anderen Einblick in die Geschichte und versteht einige Zusammenhänge deutlich besser. Gerade die Perspektiven von Eryx und Cyan fand ich interessant, weil dadurch manche Dinge aus Band 1 plötzlich in einem anderen Licht erscheinen.
Trotzdem bin ich mit den Charakteren nicht immer ganz auf einer Wellenlänge. Manche Entscheidungen und Handlungen konnte ich einfach nicht so richtig nachvollziehen. Gerade bei Jupiter hatte ich deshalb immer wieder Momente, in denen ich mir dachte: Warum machst du das jetzt?!
Auch ihre Beziehung zu Nox fand ich teilweise schwierig. Gleichzeitig mochte ich aber, dass sich zwischen den beiden etwas entwickelt und wir auch mehr über Nox‘ Herkunft erfahren.
Die Welt rund um Zodiac finde ich nach wie vor richtig spannend. Die verschiedenen Herrscherhäuser, die Sternzeichen und die Magie haben definitiv etwas Besonderes. Auch wenn ich nicht jede Entwicklung sofort verstanden habe, wollte ich trotzdem immer wissen, wie es weitergeht.
Der Kometenschauer zeigt dir den Weg. Wagst du es, Ihm zu folgen?
Und dann kam dieser Twist um Eryx. Damit hatte ich wirklich nicht gerechnet und spätestens da war ich wieder komplett bei der Geschichte. Ich möchte natürlich nichts spoilern, aber dieser Teil hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen.
Insgesamt fand ich Band 2 spannender als Band 1 und ich konnte besser in die Geschichte eintauchen. Ganz überzeugen konnten mich allerdings nicht alle Charaktere und ihre Entscheidungen.

House of Zodiac – Kometenschauer konnte mich insgesamt mehr abholen als Band eins. Die verschiedenen Perspektiven sorgen für mehr Tiefe und helfen dabei, die Charaktere und die Geschehnisse besser zu verstehen.
Auch wenn ich nicht mit jeder Figur und jeder Entscheidung warm geworden bin, finde ich die Welt rund um Zodiac weiterhin richtig interessant. Und das Ende hat definitiv dafür gesorgt, dass ich wissen möchte, wie es weitergeht.

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