[Rezension] The Four Winds, Band 4: The East Wind – Reich aus Sturm und Flammen
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Inhalt
Klappentext: Min ist eine Fluchweberin, die der Apothekerin der Stadt beim Brauen von tödlichen Giften hilft, für die sie bekannt ist. Doch ein Geheimnis überschattet ihr Leben: Hoch oben im Turm des Anwesens, in dem sie arbeitet, wird ein mächtiger Unsterblicher in Ketten gehalten. Der Ostwind Eurus, der die Stürme des Meeres beherrscht. Seine Schreie verfolgen sie in ihren wachen und träumenden Stunden. Als ihr Versuch, ihn zu befreien, scheitert, findet sie sich plötzlich als Gefangene in seinen Händen wieder. Um seinen und den Fluch seiner Brüder zu brechen, braucht Eurus ein tödliches Gift – und Min ist die Einzige, die ihm helfen kann. Um ihre Freiheit zu erlangen, muss Min Eurus’ Handel zustimmen, und zunehmend merkt sie, dass ihre Gefühle für den Ostwind tiefergehen. Doch wenn sie jemals nach Hause zurückkehren will, muss sie den Gott, den sie liebt, verraten …
Meinung
Der Vierte Band einer Reihe, die ich ehrlich gesagt nur durchgehalten habe, weil ich es irgendwie komplett haben wollte. Sei es wegen des schönen Covers und dem tollen Farbschnitt. Im Nachhinein bin ich froh es getan zu haben, denn der vierte Band der The Four Winds Reihe ist für mich schon irgendwie der beste Band.
Min arbeitet nicht bei der Apothekerin, sondern ist viel eher ihre Sklavin. Sie ist dazu da, all das unerwünschte zu tun, wie Kräuterschnippeln und tränke brauen die Zeitintensiv sind. So wie sich um all die unerfreulichen Dinge zu kümmern, worauf Madame keine Lust hat. Um ihre tödlichen Gifte oder besonderen tränke zu brauen, benötigt sie dazu auch allerhand an Sachen wie Blut, Zähne oder Haare von besonderen Kreaturen. Praktisch das sie diese im Keller oder im Turm gefangen hält.
Hier findet sie dann auch den Ostwind und beide lernen sich kenne. Hört sich erst einmal schon fast romantisch an, oder? Also ich hatte mit dem Gedanken gespielt – Sie lässt ihn raus und beide fliehen – ganz kitschig eben. Aber wer die Vorgänger Bücher gelesen hat, weiß das es eigentlich bei der Autorin nie so ist. Was natürlich auch echt cool ist.
Also statt Romanze landet sie von einer Gefangenschaft in die nächste, nur geht es ihr hier wesentlich besser. Eurus hat sie allerdings bei der Flucht nicht aus Herzensgüte mitgenommen, sondern weil er seine ganz eigenen Pläne mit ihr verfolgt. Hier lernt man dann erst einmal den Charakter ein wenig besser kennen, da sich beide langsam näher kommen. Man erlebt Ängste, spannende Vergangenheiten und mir hat es durchaus auch Spaß gemacht die Geschichte zu lesen und zu verfolgen. Einige Szenen sind intim, wobei ich ehrlich genervt bin, wenn es um die Breite oder Größe gewisser Körperteile geht.
Was ich an der Reihe wirklich schätze ist, dass die Protagonistinnen oder auch der Protagonist, wirklich nie perfekt sind. Min hat die Angewohnheit zu stottern, was ich wahnsinnig toll finde, weil es einfach mal was anderes ist. Das Lesen vom Stottern hat mich auch nicht weiter gestört, viel eher hab ich es wahrgenommen das es jetzt eben der Fall ist, das ganze aber üb –über- überlesen. ;). Ich mag es, dass sie Fehler hat, auch wenn sie mich hin und wieder einfach den Kopf hat schütteln lassen, bei manchen Entscheidungen. Aber sie ist dadurch überhaupt nicht klischeehaft und viel eher erfrischend. Eurus ist ebenfalls nicht perfekt. Für mich gar nicht Book-Boy-Friend tauglich und trotzdem hatte ich meinen Spaß mit ihm. Dadurch dass er so mürrisch und ja, schon fast gemein ist, ist das ganze auch hier wirklich neu.
Ebenfalls fand ich es toll, dass wir einige Settings erleben. Von der anfänglichen Hütte, zu, schicken Haus/Burg von Eurus, die mit seinem Eigenleben mich tatsächlich auch an eine andere Geschichte hat denken lassen, zu einer Götterwelt. Ich mochte das ganze sehr, auch wenn ich ehrlich zu geben muss, all diese vier Welten die wir in der Reihe kennengelernt haben zu einer zusammen zu setzen.
In der Götterwelt spitzt sich die Lage dann auch wieder zu und bekommt einige kämpfe und andere spannende Szenen zu lesen. Natürlich arbeitet das Ende dann aber zu einem Happy End zu. Die letzten Seiten, oder eher der Epilog ist sehr schön, denn statt eines Spoilers für die nächste Geschichte bekommen wir einen netten familiären Abschluss und ein tolles Ende einer Reihe.
Fazit
Das letzte Buch einer Reihe, die man lesen kann, aber für mich definitiv nicht muss. Der letzte Band hat mir am besten gefallen. Ich mochte die Charaktere und der Verlauf der Geschichte, die Romanze und das Verhältnis der beiden Protagonisten baut sich langsam auf, was ich sehr mochte. Die Romanze ist schön und glaubwürdig. Von mir bekommt das Buch 3 Sterne.
