[Rezension] House of Zodiac, Band 1: Sternenstaub
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Inhalt
Klappentext: Als Jupiter Wilson auf dem Jahrmarkt ein seltsames Amulett aus dem Spielzeugautomaten fischt, ahnt sie nicht, dass sie damit ein Tor nach Zodiac öffnen wird. Ein Reich, in dem die Sternzeichen über die Magie jedes Einzelnen bestimmen – und wo sie, ein Mensch, plötzlich in einen jahrhundertealten Konflikt zwischen den vier herrschenden Häusern hineingezogen wird. Verzweifelt versucht Jupiter, einen Weg zurück nach Hause zu finden. Unerwartete Hilfe erhält sie dabei ausgerechnet von dem geheimnisvollen Nox. Doch kann sie dem gefährlichen Wächter wirklich trauen?
Meinung
Ich muss gestehen, das ich zuerst wegen diesem wahnsinnig schönen Cover und dem Buchschnitt auf die Reihe aufmerksam wurde. Ich bin Wochen vor der Veröffentlichung im Internet drumherum scharwenzelt und dachte mir das die Reihe einfach als Gesamtpaket wunderschön ist. Gut, dass der Klappentext sich interessant angehört hat, auch wenn ich durch den Titel naiverweise irgendwie davon ausgegangen bin, das sich Jupiter im Laufe der Geschichte in einer Art Akademie befinden wird (fragt mich nicht WIESO). Was mich persönlich – warum auch immer – abschreckt. Egal, alles Nebensache, am Ende wurde die Reihe von mir vorbestellt.
Das Buch startet erst einmal sehr spannend und ich mochte den Charakter sehr gerne. Blöd nur, dass es eben nur die kleine Vorgeschichte ist, wo man erfährt wie das Amulett auf dem Jahrmarkt landet. Weiter geht es dann natürlich mit der Protagonistin Jupiter, wobei zu beachten ist, das die Geschichte auch aus der Perspektive von Nox geschildert wird.
Jupiter ist eine junge Frau mit einem starken Selbstbewusstsein, das sie bei all ihrem Wissen rund um die Galaxy auch wirklich sein darf. Sie und Ihr Bruder haben eine gemeinsame Leidenschaft und zwar die Sterne, was in dem Buch eine wirklich wichtige Rolle einnimmt und auch toll umgesetzt und beschrieben wurde. Aufgrund gewisser Umstände landet sie eben auf dem besagten Jahrmarkt und kommt in den Besitz des Amuletts. Bis zu dem Teil hat das Buch schon ein paar Chilischote in Sachen Erotik verdient und ich musste feststellen das die Protagonistin nicht so anständig ist, wie von mir angenommen. Im Ganzen war die Geschichte nicht so wie ich sie mir vorgestellt hatte.
Nun Jupiter landet also in einem anderen Reich, ein Paralleluniversum sozusagen und wir befinden uns in einer spannenden Welt, die von der Autorin zwar echt gut beschrieben wurde und wunderschön ist, ich aber ein klein wenig Probleme hatte mir das ganze wirklich vorzustellen. Beziehungsweise fiel ich immer in das Muster einer Fae-Welt – so typisch Klischee mäßig – und kam hier einfach nicht wieder raus.
Ein kleiner Punkt den ich persönlich allerdings Kritisiere aber definitiv Ansichtssache ist, ist das vorankommen in der Geschichte. Beim weiterlesen hatte ich nicht wirklich das Gefühl wirklich voranzukommen und mich ständig im Kreis zu drehen. Das soll nicht heißen das nichts passiert, ganz im Gegenteil. Jupiter befindet sich definitiv nicht auf einer Schule und muss neue Kräfte erlernen, sondern kämpft mehr oder weniger um ihren Arm/Hand und ums überleben. Meistert dabei fantasiereiche Abenteuer mit einer Menge Spannung und tollen Kämpfen.
Allerdings erfahre ich bei ihren ganzen Aktionen noch nicht wirklich viel mehr (eher nur so Rand Informationen) und befinden uns immer wieder in derselben Situation. Ich verstehe dass das Amulett für den Konflikt wichtig ist. Weiß aber nicht genau worauf das Ganze am Ende hinauswill und bin zum Ende des Buches noch nicht schlauer oder hab eine Ahnung wohin sich das ganze überraschend entwickeln könnte. Thema Spannung und im Dunkeln tappen, alles richtig, aber sollten trotzdem ein paar Informationen herüberkommen, um die Leser bei Laune zu halten. Auch mochte ich das ganze Hin und Her nicht. Jupiter befreit sich aus einer Situation, um dann irgendwie in einer ähnlichen gefangen zu sein. Dieses ganze Hin und Her hat nicht meinen Geschmack getroffen und mir bei meinem oben genannten Problem auch nicht weitergeholfen.
Auch hatte ich die Hoffnung, dass es ein klein wenig romantischer zugeht. Hier schlägt einfach mein Schnulzenherz, das ein wenig enttäuscht ist, vor allem da das Buch ja dann auch gleich so Spicy startete.
Wie oben schon gesagt, gab es dann aber auch spannenden Szenen und man lernt die Charaktere besser kennen. Ich mochte Jupiter und Nox auch, doch noch haben sie sich nicht ganz in mein Herz geschlichen. Manche Reaktionen oder bestimmte Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen, was aber denke ich einfach auch an meinem alter liegt. Das Buch spricht hier eher die jüngeren Generation an.
Das Ende ist allerdings noch einmal wirklich spannend und endet mit einem gemeinem Cliffhänger. Ich freue mich schon auf die Vorsetzung.
Fazit
Eine tolle Geschichte mit Stärken und Schwächen. Es ist spannend, auch wenn es ein wenig langatmig ist. Ich ging mit einer ganz anderen Vorstellung an das Buch heran und wurde am Ende aber doch überrascht. Die Charaktere sind schön, auch wenn ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte. Von mir gibt es 3 Sterne und ich bin gespannt wie es weitergeht.
