[Rezension]Die Skaland-Saga, Band 1: A Fate Inked in Blood
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Inhalt
Klappentext: Ihr Leben lang hat Freya verheimlicht, welche Magie in ihr schlummert. Bis sie verraten wird und der Fürst der Nordlande sie zur Frau nehmen will. Denn Freya ist eine Schildmaid: Wer sie heiratet, wird das Königreich vereinen. Doch zu lang war Freya ein Spielball der Männer, sie will ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen. Allerdings hat sie nicht mit dem undurchschaubaren Fürstensohn gerechnet. Er ist der einzige, der in ihr eine ebenbürtige Kriegerin sieht und ein Feuer in ihr entfacht.
Meinung
Das Cover ist einfach mal anders und der schöne Farbschnitt hat mich dann auch quasi zum Kauf gezwungen. Von der Autorin habe ich bisher noch kein Buch gelesen.
Durch den Klappentext bin ich voll im Wikinger Hype gewesen und hab mich wahnsinnig auf die Story gefreut. Wir starten das ganze aus der Perspektive von Freya und landen erst einmal in einer wirklich sehr deprimierenden Situation. Damit hab ich ehrlich gesagt erst mal gar nicht gerechnet und es hat ein klein wenig gedauert bis ich in die Geschichte hineingefunden habe. Diese emotionale Schwere hat mich aber das ganze Buch über begleitet.
Freya trägt die Magie einer ihrer Götter in sich, was wie im Klappentext bereits verraten wird, sie vor den anderen verheimlicht. Schnell wird ihr Talent aber aufgedeckt und so landet sie von einer toxischen Beziehung in die nächste und das ungewollt.
Ich fand Ihre Situation einfach immer nur furchtbar und sie tat mir so wahnsinnig leid. Ich hab sie im Laufe des Buches immer wieder mental angeschrien doch endlich einmal etwas für sich zu tun. Für sich einzustehen, aus dieser ganzen emotionalen Erpressung und Manipulation auszubrechen. Sie landet von einer schrecklichen ehe in der nächsten. Wird gefühlt wirklich von allen die sie kennt und trifft nur ausgenutzt und hat so niemand der für sie einsteht.
Dabei ist sie auf der gesamten Reise oder eher auf ihrer Mission so furchtbar tapfer, versucht sich durch ihre neu gewonnen Fähigkeiten durchzuwursteln und sich selbst dabei irgendwie über Wasser zu halten. Sie hält aber auch an den verräterischen Charakteren so fest und ist so aufopferungsbereit, wo ich persönlich die Menschen schon längst über den Jordan geschickt hätte.
Die Charaktere sind alle im Buch wirklich sehr interessant und facettenreich. Keiner gleicht dem anderen und sie sind alle tiefgründig. Von Hinterhältig zu mitfühlend ist alles dabei. Ich mochte Freya wahnsinnig gerne und hätte mir Charakter technisch bei ihr mehr Entwicklung gewünscht. Eine, in der sie mehr für sich in den Kampf zieht und sich nicht ständig für untreue Tomaten aufopfert. Bjorn, so hübsch er auch zu lesen ist und auf den Fan Arts anzusehen, hat er mir doch ein wenig zu sehr nach der Pfeife von anderen getanzt, um ihn als Book-Boy-Friend tauglich zu finden.
Romantisch geht es in dem Buch nicht wirklich her, viel eher gibt es zwischen Freya und Bjorn eine Spannung. Im Buch entwickeln beide langsam Gefühle füreinander, ich hätte mir aber sehr gewünscht das Bjorn ein wenig mehr Manns sein würde und Freya aus manchen Situationen heraus geholt hätte oder ihr besser beigestanden hätte.
Wo es für meinen Geschmack für Freya zu Finster zuging und meine Schnulzenseite gerne hätte ein wenig mehr Material gefunden hätte, fehlt es an Spannung überhaupt nicht. Es gibt einige blutige Kämpfe, finstere Situationen und eine Menge Spannung mit Intrigen. Also wirklich klasse und interessant, es wird nie langweilig. Das Buch ist super durchdacht und hat einige Wendungen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.
Auch mochte ich den Teil, wie die Autorin die ganzen Götter, Traditionen und das Wikingerdasein untergebracht hat. Das Ende an sich ist furchtbar gemein und so wahnsinnig spannend das ich zum zweiten Band richtig hin Fieber.
Fazit
Eine tolle Geschichte mit spannenden Charakteren und viel Aktion. Die Stimmung im Buch ist ein wenig düster, da Freya unsere Protagonistin wirklich schlecht behandelt wird, was mich manchmal an den Rand des Wahnsinnes getrieben hat. Bjorn ist nicht ganz so toll wie ich angenommen oder eher gehofft hatte. Eine tolle Geschichte mit Wikinger und von mir gibt es daher 4 Sterne.
